21. Mai 2012 |
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Steinhagen - Grundschule AmshausenDemographie-Profil:
Ausgangslage:
Ziel:Die Grundschule Amshausen, die sich den Gedanken der Agenda 21 verpflichtet fühlt, will ein Haus des Lernens sein,
Basierend auf den Rahmenvorgaben sollen die vom Land NRW zugebilligten größeren Gestaltungsräume dahingehend genutzt werden, die Qualität schulischer Arbeit nicht nur zu sichern, sondern beständig weiterzuentwickeln in Richtung auf Individualisierung von Lernprozessen, wobei die Gesamtpersönlichkeit eines jeden Kindes immer im Blickpunkt steht. Das Kollegium der Grundschule Amshausen hat unter der Leitung einer gewählten Steuergruppe seit 1998 kontinuierlich am pädagogischen Konzept gearbeitet und seine Arbeit zielgerichtet weiterentwickelt.
Umsetzung:Begabungsförderung durch Individualisierung
Oft werden begabte Kinder von Eltern in der Erziehung als anstrengend empfunden, von Erzieherinnen, Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern als sozial schlecht integrierbar. Häufig wird diesen Kindern soziale Unreife nachgesagt, die im Kontrast zur kognitiven Reife stünde. Dabei wird aber übersehen, dass eine akzelerierte kognitive Entwicklung nicht automatisch eine gleichaltrige Entwicklung im sozial-emotionalen Bereich nach sich zieht. Andere Kinder zeigen Entwicklungsdefizite in der Sprache, in der Wahrnehmung, in der Motorik… Es gibt unterschiedlichste Entwicklungsstände. Wir versuchen durch frühzeitiges Screening die besser begabten Kinder genauso in den Blick zu nehmen wie Kinder mit fehlender Schulfähigkeit. Wir akzeptieren die Verschiedenheit der Kinder und sehen dies als Chance und Verpflichtung, Lernprozesse zu individualisieren. Das individualisierte Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen mit der Möglichkeit nach einem Jahr bis drei Jahren in die dritte Jahrgangsstufe überzuwechseln, stellt eine große Chance für hochbegabte Kinder wie auch für entwicklungsverzögerte Kinder oder Kinder mit Lernschwierigkeiten dar.
Übergang Kindertageseinrichtung - Grundschule Die Begleitung der künftigen Erstklässler erfolgt bereits in der Kindergartenzeit. Bei der Schulanmeldung im November erhalten die Eltern einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung des Entwicklungsstandes des eigenen Kindes, den sie im Dezember zum Schulspieltag wieder mitbringen sollen. Grundsätzlich werden alle schulpflichtigen Kinder aufgenommen, um so eine frühzeitige Selektion und Stigmatisierung zu verhindern. Auch die vorzeitige Einschulung (Akzeleration) wird erleichtert, da die Kinder bei Bedarf bis zu drei Jahre in der Eingangsstufe verbleiben können. Seit einigen Jahren nimmt die Grundschule Amshausen vermehrt hochbegabte Kinder aus den Nachbargemeinden und -städten in die Eingangsstufe auf, etliche auch vorzeitig. Darüber hinaus wechseln noch weitere hochbegabte Kinder während der Grundschulzeit an unsere Schule. Die enge Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Schulberatung des Kreises Gütersloh im Arbeitskreis „Hochbegabung“ und die Zusammenarbeit mit Eltern erleichtert die Förderung von Kindern. Die erste Diagnostik erfolgt lange vor der Einschulung, um eine bruchlose Bildungsbiographie zu gewährleisten. Eventuelle Entwicklungsdefizite oder besondere Begabungen werden schon jetzt dokumentiert und nach Gesprächen mit den Erzieherinnen als Grundlage für ein zeitnahes Elternberatungsgespräch genutzt. In diesem Gespräch sollen den Eltern anhand einer schriftlichen Lern- und Förderempfehlung (für Eltern und Kindergarten) Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden, so dass in dem halben Jahr vor der Einschulung noch Forder-/Fördermaßnahmen greifen können. Kinder erhalten eine so genannte „Lerntüte“ mit spielerischen Materialien zu unterschiedlichen Forder- oder Förderschwerpunkten. In den folgenden Übergabegesprächen zur Einschulung, die regelmäßig zwischen amtsärztlichem Dienst und Schule und Kindergarten und Schule mit Zustimmung der Eltern einige Monate vor der Einschulung stattfinden, wird der Entwicklungsstand eines jeden Kindes genau beleuchtet. Alle besonders geförderten Kinder werden auch nach Schuleintritt weiter von beiden Seiten begleitet. LehrerInnen besuchen bei Bedarf bereits sehr früh ihre späteren SchülerInnen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen besuchen die Kindergartenkinder ihre Eingangstufenlerngruppe und nehmen gemeinsam mit ihren künftigen MitschülerInnen/ PatInnen an einer auf sie zugeschnittenen Unterrichtsstunde teil, bei deren Durchführung sie auch schon mitwirken können. Hier gemachte Beobachtungen ergänzen das bis jetzt vorhandene Bild jedes neuen Schulkindes. Alle Antragskinder und Kinder bei denen Zweifel an der Schulfähigkeit bestehen, werden zusätzlich zu einem nachmittäglichen Unterrichtsspiel kurz vor den Sommerferien in die Schule eingeladen. Im Raum eines ersten Schuljahres findet „Unterricht“ durch eine Lehrkraft aus Stufe 1/2 statt. Dieser Unterricht enthält in spielerischer Anordnung Testelemente, die den Beobachtern (Schulleitung, Lehrkräften) helfen sollen, die Einschulungsentscheidung oder den Einsatz von Förderkonzepten zu untermauern.
Individualisierung von Anfang an In der ersten bis zweiten Schulwoche erhalten alle Kinder das kleine „Ich kann - Heft“. Dieses Heft gibt am Anfang der Schulzeit einen recht guten Einblick in die bereits vorhandenen Kompetenzen der neuen Schulkinder. Die Lehrekraft erklärt, dass sie alle Kinder besser kennen lernen möchte und natürlich auch sehr gespannt darauf ist zu erfahren, was jedes Kind schon kann. Jedes Kind soll seinen Namen auf die erste Seite ychreiben. (Lehrerhilfe falls nötig!) Auf Seite 2 darf jede/r all das schreiben, was sie/er schon kann und möchte. Auf Seite 3 werden Zahlen geschrieben und darf gerechnet werden. Auf der letzten Seite soll ein Selbstbildnis entstehen. Ein Zusatzblatt prüft bei einzelnen Kindern die Lesefertigkeit. Während die Kinder arbeiten, hat die Lehrkraft Gelegenheit, ihre Beobachtungen von Auffälligkeiten zu notieren oder sich flüsternd mit einigen Kindern über ihr eventuelles Tun auszutauschen. Hinweisen auf mangelnde Schulfähigkeit und auch auf besondere Begabung muss nachgegangen werden. (Elterngesprächsbögen – Beobachtungsbögen zu Teilbereichen der Schulfähigkeit – Interessenfragebögen)
Spätestens zu den Herbstferien startet die durchgängige Individualisierung durch Lernangebote auf unterschiedlichem Niveau (fächerübergreifend und projektorientiert). Die unterschiedlichen persönlichen Neigungen und Fähigkeiten der Kinder fordern in fast allen Bereichen des Unterrichtes Maßnahmen innerer Differenzierung und Individualisierung:
LehrerInnen organisieren seit 2003 in der Jahrgangsmischung den Rahmen, schaffen eine Lernumwelt mit bewusst ausgewählten Themen- und Materialangeboten und begleiten beratend das eigenständige Lernen der Kinder. Sie müssen die Kinder in ihrer Gesamtpersönlichkeit im Blick behalten und ihren Lernprozess fördern, um eine bestmögliche Förderung zu gewährleisten. Für diese schwierige Aufgabe steht den KollegInnen eine ganze Bandbreite von Analyse- und Beobachtungshilfen zur Verfügung. Der jeweilige Lernstand eines Kindes, Zeitpunkt und Ergebnisse von Lernzielkontrollen und Förderhinweise werden in einem Karteikartensystem, das jeder Lehrkraft jederzeit zugänglich ist, festgehalten. Die Differenz in der Lerngruppe soll bewusst wahrgenommen werden. Selbsttätigkeit und individuelles Lernen wird genau so wichtig wie gegenseitiges Helfen, solidarisches Miteinander, kooperatives Arbeiten und Lernen. Der Schultag musste neu rhythmisiert, der Klassenraum umstrukturiert, das Lernen individualisiert werden. Die Materialien für die selbstständige Arbeit decken die Inhalte beider Schuljahre und noch deutlich darüber hinaus in quantitativer und qualitativer Hinsicht ab. Jedes Kind nimmt nach seinem eigenen Vermögen und Lerntempo und nach Beratung mit der LehrerIn Lernangebote wahr. Alle Kinder führen ein Lerntagebuch. Die Notwendigkeit und Problematik einheitlicher Leistungsvergleiche und die damit verbundene Stigmatisierung einzelner Kinder entfällt, das Aufrücken in eine weiterführende Gruppe in einzelnen oder allen Fächern wird zeitlich individuell gestaltet. Jeder Klassenraum unserer Schule ist gleich strukturiert und besitzt einen blauen Versammlungsteppich und Arbeits- und Materialecken zu den Kernfächern Mathematik (gelb), Sachunterricht (blau) und Deutsch (grün). Die Farbkennung der Fächer ist für die ganze Schule verbindlich! Der hintere Bereich des Raumes wird durch Raumteiler-Regale in unterschiedliche Arbeitsecken gegliedert. Zu jedem Regal, das von beiden Seiten her zugänglich ist, gehört ein Arbeitstisch. In diese Ecken können sich Kinder zu individuellen Partner oder Gruppenarbeiten zurückziehen. Die Farbgebung der Regale entspricht den an unserer Schule festgelegten Farben für die unterschiedlichen Unterrichtsfächer. Die Arbeitsmappen der Kinder, die Arbeitspläne der Karteien, die Ablagekörbe für Material, die Abgabemappen für die Arbeitsergebnisse, die Themenordner, die Themenkisten usw. ordnen sich dieser Farbgebung nach Fächern unter, wodurch den Kindern von Anfang an ein klares Ordnungsschema als Orientierungshilfe gegeben wird.
Individuelle Verweildauer in der Schuleingangsphase Kinder nehmen nach einiger Zeit das Lernen selbst in die Hand. Die vorzeitige Einschulung auf Antrag und ein Überspringen (Akzeleration) wird für schneller Lernende völlig unproblematisch, da diese Kinder schon lange nicht mehr mit den „Erstklässlern“ lernen und fest eingebunden in eine gewohnte Lerngruppe in die Klasse 3 wechseln können. Das längere Verweilen und Lernen in verzögertem Tempo wird völlig akzeptiert. Fördern und fordern - Stärken stärken und Schwächen schwächen! – davon profitieren alle Alle Kinder sollen möglichst so viel leisten, wie sie zu leisten vermögen. Dazu gehört an unserer Schule:
Das breit gestreute Angebot an Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule durch Eltern, Lehrkräfte, freie MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche dient zusätzlich schon seit langer Zeit der Förderung und Forderung von Kindern. In der Musikschule des Kreises Gütersloh und der Gemeindebibliothek Steinhagen haben wir starke Bildungspartner gefunden. Die Begegnung mit Musik und das eigene Musizieren fördern eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen und bereichern damit die schulische Unterrichtsgestaltung und die Schulkultur. Wir bieten seit einigen Jahren in der Schuleingangsphase Musikklassen. Wir haben unterstützt durch die Gemeindebibliothek im KMK-Projekt Prolesen als „Leseschule“ mitgearbeitet. Dieses zeigt sich besonders in der Gründung eines Fördervereins im Jahr 1999, der in kurzer Zeit erhebliche Mitgliederzahlen zu verzeichnen hatte und die Schule überaus erfolgreich unterstützt. Die Elternschaft der Grundschule Amshausen kann als ausgesprochen schulbejahend bezeichnet werden. Eltern aus unterschiedlichsten sozialen Schichten arbeiten jederzeit bereitwillig und engagiert in allen schulischen Gremien und bei verschiedenen schulischen Vorhaben mit und identifizieren sich weitgehend mit der Schule ihrer Kinder und deren Zielen. Weiterhin übernehmen Eltern Verantwortung, indem sie die Schülerbücherei eigenständig führen und eigene Arbeitsgemeinschaften (z. B. Verkehrserziehung, Eltern-AG „Soziales Lernen“ u. Ä.) organisieren und durchführen. Für Viertklässler gibt es Kurse im „Zehnfingerschreiben“ am PC durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin. Eltern arbeiten an Konzepten mit und helfen bei unterrichtlichen Projekten innerhalb und außerhalb der Schule aktiv mit. Eltern unterschiedlicher Berufsgruppen arbeiten im Unterricht als „Leseeltern“ oder als Experten mit. In Zusammenarbeit mit Elternvertretern erstellten Lehrerinnen und OGS- Mitarbeiterinnen eine für alle Beteiligten gültige Erziehungsvereinbarung und eine Hausaufgabenvereinbarung, die in allen schulischen Gremien einstimmig angenommen wurde. Heute unterzeichnen alle Eltern und KlassenlehrerInnen auf dem ersten Elternabend in Klasse 1 diese Vereinbarungen.
Schulsozialarbeit Die Aufgaben und Unterstützungsleistungen der Grundschule werden immer vielfältiger. Eltern sind mit ihrer Erziehungsaufgabe oft überfordert. Grundschulen sehen sich ständig wachsenden Herausforderungen gegenüber. Seit langer Zeit werden von uns unterschiedliche Anstrengungen unternommen, um die schulische Bildung aller Kinder zu verbessern. Unsere Methoden zur Behebung von Lernschwierigkeiten sind vielfältig und werden den wechselnden Gegebenheiten ständig neu angepasst. Kinder bekommen unterschiedliche Förder-/Forderangebote, die Förderung wird fortlaufend dokumentiert und überprüft. Bei vielen Kindern können Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten mit schulischen Förderangeboten aufgefangen und behoben werden. In etlichen Fällen aber kommen wir mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumentarien an unsere Grenzen. Hier müssen individuelle Probleme mit Personen und Institutionen außerhalb der Schule unter konsequenter Einbindung der Eltern angegangen werden, um zu spürbaren Verbesserungen in den schulischen Leistungen und im Bereich des sozialen Lernens zu kommen. So können Probleme und Schwierigkeiten einzelner Kinder erkannt werden und kann nach Lösungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule gesucht werden. Seit August 2009 gibt es an unserer Schule eine sozialpädagogische Fachkraft, die jeden Dienstag und Mittwoch an unserer Schule arbeitet und uns sehr unterstützt.
Förderung besonderer Begabungen und Neigungen Lernangebote für hochbegabte Kinder:
Begabte Kinder können innerhalb des Unterrichts „Expertenaufgaben“ wählen, die sie je nach Vermögen auch in unserer neuen Forscherwerkstatt ausarbeiten können. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Annette-Schlichte-Steinhäger-Stiftung und die Familie-Osthushenrich-Stiftung können wir seit einigen Jahren Angebote für besonders begabte Kinder (ab Klasse 2) im Drehtürmodell durch Experten aus Forschung und Lehre ermöglichen; z. B.:
Expertenarbeiten Expertenarbeiten fordern die Kinder auf besonders breite Weise. Kinder arbeiten über mehrere Monate intensiv an einem selbst gewählten Thema; z. B.:
Sie recherchieren in Bibliothek und Internet, erwerben besondere Strategien und verfassen schließlich eine schriftliche Arbeit, die schon den Anforderungen an spätere wissenschaftliche Arbeiten nahe kommt. Diese Arbeiten umfassen Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung, gegliederten Hauptteil, Schluss und Literaturverzeichnis und werden einem größeren Publikum in einem freien Vortrag, z. B. in Pausenreferaten oder als Powerpoint-Präsentation der ganzen Schulgemeinde vorgestellt.
Agenda-Arbeit Das Kollegium und alle weiteren schulischen Gremien haben mit dem Ziel die Grundschule Amshausen zur AGENDA-SCHULE zu entwickeln im Jahr 2000 eine jährlich stattfindende Schul-Projektwoche zu den vier Elementen (Erde, Luft, Wasser, Feuer) im Schulprogramm festgeschrieben. Während der vierjährigen Grundschulzeit kann jedes Kind zu allen vier Themenbereichen arbeiten und lernen und so ökologische, ökonomische, globale und soziale Aspekte kennen und verstehen lernen. Das Selberausdenken und –initiieren, das Selbermachen und der Stolz auf das Ergebnis entsprechen den Grundbedürfnissen der Kinder nach freier Gestaltung, nach lernender Weiterentwicklung im eigenen Arbeitsbereich, nach dem Eingebundensein mit den jeweiligen individuellen Stärken in der Teamarbeit und nach Bestätigung durch andere, durch das Geschaffene und durch sich selbst. Die Projektarbeit, losgelöst vom Stundenplan und in kleinen Arbeitsgruppen, ist hoch motivierend und stärkt das Selbstvertrauen, fördert problemlösendes Denken und Handeln, ermöglicht intensive Auseinandersetzung mit einem Thema (Enrichment für begabte Kinder) und vermittelt neue Lernerfahrungen. Mit dem jährlichen Projekt „Die vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser, Luft“ vermittelt die Schule den Kindern nachhaltige Lernerfahrungen, die sie befähigen sollen, die Schlüsselprobleme gegenwärtiger und künftiger Gesellschaft zu bewältigen:
„Walking Bus“ Eltern beteiligen sich aktiv an der Schulwegsicherheit der Amshausener Kinder. Der Walking Bus erleichtert den täglichen Weg zur Schule, den die Schulkinder auf drei Routen zu Fuß gehen. Dabei kann die körperliche Aktivität das Lernen positiv beeinflussen. Der Bus fährt nicht wirklich, sondern die Kinder – in Begleitung von Eltern – spielen Bus mit Haltestellen, festen Routen und Fahrzeiten. Die Vorzüge des Projektes liegen auf der Hand. Alle Beteiligten tragen gelbe Warnwesten. Das Laufen ist gesund, macht morgens munter, schont die Umwelt und den Geldbeutel, schult die Verkehrssicherheit der Kinder und macht allen Spaß!
Erfolge:Kein Sitzenbleiben mehr Der Blick auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ist geschärft. Kinder und LehrerInnen nehmen die Unterschiedlichkeiten der Menschen als normal und gewinnbringend für alle Beteiligten wahr. Individuelle Entwicklungsverzögerungen können durch den längeren Verbleib in der Eingangsstufe in gewohnter Umgebung ohne Wechsel der Lerngruppe relativ stressfrei aufgefangen werden. Schnellerer Entwicklung kann durch nur einjährige Verweildauer in der Schuleingangsphase begegnet werden und Unterforderung und Langeweile können so vermieden werden. Durch diese Möglichkeiten birgt die vorzeitige Einschulung von Kindern für deren Eltern weniger Risiko. Seitdem die flexible Eingangsstufe neu geregelt ist, gibt es keine Nichtversetzungen mehr. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kooperationspartnern, vor allem im Netzwerk der Gütesiegel „individuelle Förderung“-Schulen, im Projekt Netzwerk Hochbegabtenförderung und im Projekt Prolesen, haben die schulische Entwicklung enorm bereichert und befördert.
Kontakt:Annette Hellmann Telefon: 05204 - 87 04 510
Weitere Informationen:» Bildungspartner NRW - Bibliothek und Schule » NRW Portal zur individuellen Förderung » Schulministerium NRW - Das Bildungsportal
Um den Herausforderungen des demographischen Wandels gerecht zu werden, bietet die Bertelsmann Stiftung » Workshops für Kommunen zu den Themen Demographie, Seniorenpolitik und Integration an.
Demographische Daten für Kommunen über 5.000 Einwohner finden Sie im » Wegweiser Kommune
Stand: November 2011 |
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