Bertelsmann Stiftung

Stadtumbau

Vor allem die ostdeutschen Kommunen sind aufgrund der Abwanderung (überregional und intraregional) nach der Wiedervereinigung geschrumpft und schrumpfen weiter. Aber auch immer mehr Städte in Westdeutschland sind betroffen. Die Folge der Abwanderung ist ein hoher Leerstand von Wohnungen und Geschäftsräumen. Viele der Wohnungen sind unbewohnbar, aber auch die bewohnbaren finden am Markt keine Nachfrage. Stadtumbau kann aber nicht nur Abriss bedeuten, sondern muss als Chance zur Attraktivitätssteigerung der Stadt begriffen werden. Einige gute Beispiele werden hier vorgestellt.

 

Dresden - Wachsen und Schrumpfen

0

Die Stadt Dresden hat ein vom Stadtrat beschlossenes räumliches Leitbild mit der Doppelstrategie der gezielten baulichen Wachstums- und Schrumpfungssteuerung. Dieses Leitbild wird in der Flächennutzung, im neuen Flächennutzungsplan verankert. Dresden entwickelt räumlich differenzierte Strategien zum Umgang mit Brachen und Leerständen. Damit soll Dresden sich zu einer attraktiven Stadt mit traditioneller europäischer Prägung entwickeln.  mehr »


Frankfurt (Oder) - Chancen des Leerstandes

0

Die Nachwirkungen der Wende mit ihrem einschneidenden Strukturwandel sind in ostdeutschen Kommunen noch allenthalben zu spüren. Ihre oftmals extremen Bedingungen machen ostdeutsche Kommunen zu Vorreitern bei der Erfindung und offensiven Umsetzung von Gestaltungsmodellen für den demographischen Wandel.  mehr »


Hoyerswerda - Stadtumbau von außen nach innen

0

Wie demographische und wirtschaftliche Einschnitte städtebaulich und infrastrukturell positiv gewendet werden können, zeigt die Stadt Hoyerswerda. Die Schließung eines Industriestandorts und Abwanderung ließen die Einwohnerzahl seit 1996 um 22 Prozent schrumpfen. Durch Abriss von Plattenbauten einerseits und Wiederherstellung älterer Stadtteile ist die Stadt zu neuer Identität gelangt. mehr »


Leipzig - Förderung von Zwischennutzungen für Brachen und Baulücken

0

Baulücken und Brachen sind nicht nur in Ostdeutschland eine Herausforderung für die Stadtplanung. Indem öffentlichen und privaten Nutzern eine vorübergehende Nutzung (und Pflege) erlaubt wird, will Leipzig der Verwahrlosung dieser Flächen entgegenwirken. Die Bürger werden somit nicht nur beteiligt, sondern zur aktiven Teilnahme animiert.  mehr »


Leipzig - Integrierte Stadtentwicklungsplanung

0

Leipzig hat seit Mitte der 1990er Jahre eine integrierte Stadtentwicklungsplanung aufgebaut, um Stadtentwicklungsprozesse strategisch und umsetzungsorientiert zu beeinflussen. Die Großstadt verfolgt dabei ein Konzept sektoraler Stadtentwicklungspläne, um sich den ständig ändernden Entwicklungsbedingungen in den verschiedenen Stadtteilen möglichst flexibel anpassen zu können. mehr »


SUCHE

© 2009 Bertelsmann Stiftung