Bertelsmann Stiftung

Stadtentwicklung

Vor allem die ostdeutschen Kommunen sind aufgrund der Abwanderung (überregional und intraregional) nach der Wiedervereinigung geschrumpft und schrumpfen weiter. Aber auch immer mehr Städte in Westdeutschland sind betroffen. Die Folge der Abwanderung ist ein hoher Leerstand von Wohnungen und Geschäftsräumen. Viele der Wohnungen sind unbewohnbar, aber auch die bewohnbaren finden am Markt keine Nachfrage. Stadtumbau kann aber nicht nur Abriss bedeuten, sondern muss als Chance zur Attraktivitätssteigerung der Stadt begriffen werden. Einige gute Beispiele werden hier vorgestellt.

 

Aschersleben - Von außen nach innen

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Das Projektthema in Aschersleben: „Von außen nach innen – Konzentration auf den Kern“. Die Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren gilt als gelungenes Beispiel für die Strategie der konzentrischen Schrumpfung. Die Verknüpfung der IBA mit einer innerstädtischen Landesgartenschau im gleichen Jahr hat in Aschersleben hervorragende städtebauliche Effekte hervorgebracht und den gezielten Stadtentwicklungsprozess stark beschleunigt. mehr »


Cuxhaven - Demographische Entwicklung annehmen - ganzheitlich denken - strategisch agieren

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Die Stadt Cuxhaven ist dem demographischem Wandel bereits um eine Generation voraus. Politik und Verwaltung haben sich deshalb einen Paradigmenwechsel verordnet. Die in der Schrumpfung begründeten Chancen sollen zu einer qualitativen Aufwertung der Stadt genutzt werden. Für die Umverteilung und Konzentration von Ressourcen sorgt ein Ratsausausschuss „Demographischer Wandel“.  mehr »


Dresden - Wachsen und Schrumpfen

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Die Stadt Dresden hat ein vom Stadtrat beschlossenes räumliches Leitbild mit der Doppelstrategie der gezielten baulichen Wachstums- und Schrumpfungssteuerung. Dieses Leitbild wird in der Flächennutzung, im neuen Flächennutzungsplan verankert. Dresden entwickelt räumlich differenzierte Strategien zum Umgang mit Brachen und Leerständen. Damit soll Dresden sich zu einer attraktiven Stadt mit traditioneller europäischer Prägung entwickeln.  mehr »


Frankfurt (Oder) - Chancen des Leerstandes

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Die Nachwirkungen der Wende mit ihrem einschneidenden Strukturwandel sind in ostdeutschen Kommunen noch allenthalben zu spüren. Ihre oftmals extremen Bedingungen machen ostdeutsche Kommunen zu Vorreitern bei der Erfindung und offensiven Umsetzung von Gestaltungsmodellen für den demographischen Wandel.  mehr »


Görlitz - Wohnen auf Probe

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Einfach mal für eine Woche in Görlitz wohnen? Mit dem Projekt "Wohnen auf Probe" ist das möglich. Diese kreative Idee hat das Ziel, die Innenstadtentwicklung in Görlitz zu stärken. Die Innenstadt soll langfristig belebt und nachhaltig entwickelt werden. Jeder Teilnehmer kann sich völlig unverbindlich ein Bild vom innerstädtischen Wohnen machen. mehr »


Hoyerswerda - Stadtumbau von außen nach innen

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Wie demographische und wirtschaftliche Einschnitte städtebaulich und infrastrukturell positiv gewendet werden können, zeigt die Stadt Hoyerswerda. Die Schließung eines Industriestandorts und Abwanderung ließen die Einwohnerzahl seit 1996 um 22 Prozent schrumpfen. Durch Abriss von Plattenbauten einerseits und Wiederherstellung älterer Stadtteile ist die Stadt zu neuer Identität gelangt. mehr »


Leipzig - Wächterhäuser e.V.

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In Leipzig gibt es stadtweit etwa 2.000 unsanierte und leerstehende gründerzeitliche Gebäude. Bei vielen von ihnen ist eine klassische Sanierung nicht absehbar und die Bausubstanz verschlechtert sich zunehmend. Der HausHalten e.V. eröffnet seit 2004 neue Perspektiven für bedrohte Häuser in schwierigen Lagen. Vom Wächterhaus (Verhinderung weiteren Verfalls durch kreative Nutzer) bis hin zur Beratung und individuellen Lösungen: Ziel ist der Hauserhalt durch Nutzung. mehr »


Leipzig - Integrierte Stadtentwicklungsplanung

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Leipzig hat seit Mitte der 1990er Jahre eine integrierte Stadtentwicklungsplanung aufgebaut, um Stadtentwicklungsprozesse strategisch und umsetzungsorientiert zu beeinflussen. Die Großstadt verfolgt dabei ein Konzept sektoraler Stadtentwicklungspläne, um sich den ständig ändernden Entwicklungsbedingungen in den verschiedenen Stadtteilen möglichst flexibel anpassen zu können. mehr »


Staßfurt - Aufheben der Mitte

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Salzabbau im 19. Jahrhundert führte in Staßfurt zur Absenkung des historischen Zentrums. Hinzu kamen wirtschaftliche und demographische Veränderungen. Staßfurt musste sich schon früh mit Leerstand und Phänomenen der Schrumpfung auseinandersetzen. Heute befindet sich ein See in der Mitte der Stadt.  mehr »


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