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Bundesland |
Bayern |
Bevölkerung (31.12.2009) |
503.673 |
Entwicklung 2002-2009 (in %) |
2,1 |
Entwicklung 2009-2030 (in %) |
3,0 |
Räumliche Einordnung |
Agglomerationsraume - Kernstadt |
Demographieprofil |
Stabile Großstädte mit geringem Familienanteil |
Im Hinblick auf eine kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung soll ein erlebnisorientiertes Lernen zu einer Verwirklichung der Kinderrechte führen. Die „Straße der Kinderrechte“ ist ein Projekt der Kinderkommission der Stadt unter der Schirmherrschaft von Dani Karavan, dem Urheber der „Straße der Menschenrechte“ in Nürnberg. Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen. Deshalb wurde die „Straße der Kinderrechte“ von Grund auf in enger Zusammenarbeit mit regionalen Künstlern von Kindern und mit Kindern geplant, gestaltet und umgesetzt Die „Straße der Kinderrechte“, ein Projekt der Nürnberger Kinderkommission, soll die Kinderrechte bekannt machen und auf kommunaler Ebene stärken, da auch in einem reichen Land wie die Bundesrepublik Deutschland die Kinderrechte nicht selbstverständlich sind. Kinder können in der "Straße der Kinderrechte" in kindgerechter Weise und spielerisch mehr über ihre Rechte erfahren.
Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention verfolgt die Stadt Nürnberg das Ziel, auch die Kinderrechte nachhaltig zu verorten und eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderrechte anzustoßen. Die „Straße der Kinderrechte“ wird u. a. von Kindertagesstätten, Schulen, Jugendverbänden und Kinder- und Jugendeinrichtungen meist in Verbindung mit einem Ausflug spielerisch genutzt, um die Rechte der Kinder sowie der Bezug zu den Menschenrechten leichter thematisieren und erklären zu können.
Sommer 2005: Die Kinderkommission erarbeitete in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderhort Neue Hegelstraße, dem Kinder- und Jugendhaus Bertha-von-Suttner sowie regionalen Künstlern Ideen und Möglichkeiten zur Verwirklichung des Projekts „Straße der Kinderrechte“. Die Kinder der beiden Einrichtungen befassten sich mit dem Thema „Kinderrechte“, um kleine Experten auf dem Gebiet zu werden. In einem ersten Schritt lernten sie ihre Rechte kennen. Ein zweiter Schritt umfasste die Entwicklung von kreativen Ideen und deren gestalterische Umsetzung in Modelle. Dies geschah unter professioneller Anleitung von Betreuern und den beteiligten Künstlern Ursula Rössner und Jürgen Eckart.
September 2005: Die „Entwicklungsarbeiter“ präsentierten ihre Pläne dem Urheber der „Straße für Menschenrechte“, Dani Karavan, der daraufhin die Schirmherrschaft über das Projekt übernahm. Herr Dani Karavan wurde regelmäßig über den Stand der Planungen informiert. Oktober 2005: Das Motto zum TAG DER OFFENEN TÜR der Stadt Nürnberg lautete „ACHTUNG vor KINDERn – Aktionen und Informationen zu den Kinderrechten“ und stand ganz im Zeichen der Kinderrechte. Auf einer Pressekonferenz im Rathaus wurden die bisherigen Ideen für die „Straße der Kinderrechte“ von den Kindern des Kinderhorts Neue Hegelstraße selbst vorgestellt. In verschiedenen Mitmachaktionen konnten die jungen Besucher des Rathauses während des Tags der offenen Tür selbst bei der Planung der Straße mitwirken und ihre Rechte kreativ und gestalterisch umsetzen. Oktober 2007: Der erste Bauabschnitt der "Straße der Kinderrechte" mit ingesamt sechs Kinderrechtsstationen konnte offiziell eröffnet werden. Mai 2009: Das Projekt "Straße der Kinderrechte" gewinnt den 2. Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen - "Golden Gore".
Die Kinder haben bisher sechs Kinderrechts-Stationen entwickelt und im Nürnberger Stadtpark umsetzen können: Recht auf freie Meinungsäußerung, Information und Beteiligung: Kinderrechtsstation "Parlament". (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 „Berücksichtigung des Kindeswillens“, Artikel 13 „Meinungs- und Informationsfreiheit“, Artikel 14 „Gedankens-, Gewissens- und Religionsfreiheit“) Recht auf Gleichheit: Kinderrechtsstation "Gleichheitsfiguren". (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 „Achtung der Kinderrechte“; „Diskriminierungsverbot“) Recht auf Gesundheit und eine intakte Umwelt: Kinderrechtsstation "Trinkwasser-Schildkröte", (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 24 „Gesundheitsvorsorge“) Recht auf Privatsphäre und Intimität: "Kinderrechtsstation Buchstabenbaum". (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 16 „Schutz der Privatsphäre und Ehre“) Recht auf elterliche Fürsorge: "Kinderrechtsstation "Elternskulptur". (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 9, 10, 18,19) Recht auf Spiel und Freizeit: Kinderrechtsstation "Spiele-Weg". (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31 „Beteiligung an Freizeit...“)
Für zwei weitere Kinderrechtsstationen wurden bereits Ideen und Modelle entwickelt. Eine Litfasssäule am Anfang der "Straße der Kinderrechte" informiert inzwischen die Besucher des Stadtparks über das Projekt „Straße der Kinderrechte“ und die UN-Kinderrechtskonvention.
Ilka Soldner
Telefon: 0911 - 43 89 660
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Um den Herausforderungen des demographischen Wandels gerecht zu werden bietet die Bertelsmann Stiftung » Workshops für Kommunen zu den Themen Demographie, Seniorenpolitik und Integration an.
Demographische Daten für Kommunen über 5.000 Einwohner finden Sie im » Wegweiser Kommune
Stand: Januar 2011 |
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Ilka Soldner Stadträtin und Vorsitzende der Kinderkommission
Stadt Nürnberg
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Telefon: 0911 - 43 89 660
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