18. Mai 2012 |
THEMEN Demographischer WandelAlt und JungBürgerschaftliches EngagementGesamtstrategische AnsätzeIdentität stärkenInfrastrukturInterkommunale KooperationKinder- und FamilienfreundlichkeitBielefeld – Minimax: Flexible Betreuung schaffen – ein Mehrwert für Familien und UnternehmenChemnitz - "Kind & Ko"Dormagen - NeFF - Netzwerk frühe Förderung - Netwerk für FamilienHiddenhausen - Förderprogramm "Jung kauft Alt - Junge Menschen kaufen alte Häuser"Halle (Saale) – Treffpunkt Lutherplatz: Familienzentrum der Bauverein Halle & Leuna eGKamen – Familienbande - Familiennetzwerk e.V.Langen – Der ElternserviceLudwigsburg - Kinder- und FamilienzentrenMonheim am Rhein - Mo.Ki. - Monheim für KinderNürnberg - Bündnis für FamilienPaderborn - Kind & Ko PaderbornRegion Heilbronn-Franken - Modellvorhaben Kinderfreundliche RegionSehnde - Weisheit grüßt WiegeStuttgart - Familienförderung sichert EinwohnerLändlicher RaumLeben und Wohnen im Alter SensibilisierenSozialräumliche SegregationStadtentwicklung |
Ludwigsburg - Kinder- und FamilienzentrenDemographie-Profil:
Ausgangslage:Das Thema Kinder- und Familienzentren seit einigen Jahren im Gespräch und wird in unterschiedlichen Varianten umgesetzt, meist als befristete Modellprojekte, aber nicht flächendeckend. Das Ludwigsburger Stadtentwicklungskonzept, das ab dem Jahr 2006 unter Mitwirkung der Ludwigsburger Bürgerschaft entstand, sieht Aus- und Umbau der Bildungs- und Betreuungslandschaft als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Da im Rahmen der Kinderbetreuung neben der Förderung der Kinder auch die Elternbildung als wichtige Aufgabe gesehen wird, war die Entwicklung des Konzeptes der Kinder- und Familienzentren eine logische Schlussfolgerung. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Gesellschaft einem kontinuierlichen Wandel unterliegt. Dieser betrifft insbesondere die Familien, verursacht durch die vermehrte Erwerbstätigkeit der Frauen, die Pluralität der Lebensstile, die zunehmende berufliche Mobilität und die damit verbundenen Migrationsprozesse. Hier setzen die Ludwigsburger Kinder- und Familienzentren als familienunterstützende und -fördernde Infrastruktur an
Ziele:Die familienfördernde und -unterstützende Infrastruktur soll verbessert werden. Aus binnenorientierten Kindertageseinrichtungen sollen Kinder- und Familienzentren werden, die sich an ihrem Sozialraum und den Bedürfnissen der lokalen Familien orientieren. Kinder- und Familienzentren sollen zu einem Knotenpunkt familienunterstützender Leistungen werden, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll erleichtert werden Kinder- und Familienzentren halten ein niederschwelliges Angebot an Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsleistungen bereit. Umsetzung:Mit der Formel 3 x 3 x 3 wurde im Jahr 2008 mit der Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen begonnen. D. h. jeweils drei Kindertageseinrichtungen wurden für einen Zeitraum von drei Jahren in drei aufeinanderfolgenden Jahren in die Modellphase aufgenommen. Inzwischen entwickeln sich insgesamt 11 Einrichtungen in 9 Stadtteilen zu Kinder- und Familienzentren weiter. Wichtig war, dass sich jede Einrichtung passgenaue Angebote für die Familien aus dem jeweiligen Sozialraum schafft. Erfolge:11 Einrichtungen in 9 Stadtteilen haben sich inzwischen erfolgreich zu ganz individuellen, am Sozialraum und dem Bedarf der Eltern orientierten Kinder- und Familienzentren weiterentwickelt Netzwerkstrukturen mit lokalen und stadtweit agierenden Kooperationspartnern wurde aufgebaut, die Kinder- und Familienzentren sind in den Stadtteilen zu zentralen Anlaufstellen für Bildungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote geworden. Während der Modellphase hat sich gezeigt, dass die Entwicklung von Angeboten und die Pflege der Netzwerkstrukturen einen erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand mit sich bringen. Aus diesem Grund wird die finanzielle Förderung nach dem Ende der ersten Projektphase verstetigt. Damit konnte das Fortbestehen der Kinder- und Familienzentren nachhaltig gesichert werden. Die die Angebote für Kinder und Eltern, die sich am Bedarf der Familien orientieren, werden von diesen in allen Einrichtungen sehr gut angenommen. Kontakt:Karin Trenkle Telefon: 07141 - 91 03 041
Weitere Informationen:» Kinder- und Familienzentren in Ludwigsburg
Um den Herausforderungen des demographischen Wandels gerecht zu werden bietet die Bertelsmann Stiftung » Workshops für Kommunen zu den Themen Demographie, Seniorenpolitik und Integration an.
Demographische Daten für Kommunen über 5.000 Einwohner finden Sie im » Wegweiser Kommune
Stand: Oktober 2011 |
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