Bertelsmann Stiftung

Leben und Wohnen im Alter

Mit steigenden Anteilen der älteren und insbesondere der hochaltrigen Bevölkerungsgruppen wird auch die Nachfrage nach seniorengerechter Infrastruktur größer. Gleichzeitig wachsen aber auch die Ansprüche an das Leben und Wohnen im Alter. Spätestens der Ausspruch von Elisabeth Niejahr sollte deutlich machen, das Wohnen im Alter ein wichtiges kommunales Thema ist: „Wie wir älter werden und künftig leben, liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Die Alten von Morgen, das sind wir!“ Hier sind innovative Wohnprojekte und neue kommunale Strukturen gefragt. Die auf dieser Seite vorgestellten Beispiele zeigen erste Lösungsmöglichkeiten.

 

Bielefeld - Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

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In der schrumpfenden Stadt Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) ermöglicht die kommunale Wohnungsgesellschaft selbstbestimmtes Wohnen im Alter mit hoher Versorgungssicherheit. Ein weiteres Ziel ist den steigenden Ansprüchen der (zukünftigen) Senioren in Hinblick auf Service und Betreuung gerecht zu werden. mehr »


Braunschweig - Betreute Wohngruppen

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Altenbetreuung und –pflege in der Familie wird zukünftig immer seltener möglich sein, weil es immer weniger Nachwuchs gibt. Ob ein pflegebedürftiger Mensch seinen Lebensabend im Heim verbringt, ist aber nicht nur eine Frage von Kapazitäten, sondern auch im Hinblick auf Lebensqualität und Selbstbestimmung nicht die optimale Lösung. In Braunschweig können ältere Menschen in betreuten Wohngruppen leben und dort auch bei zunehmender Hilfsbedürftigkeit bleiben. mehr »


Bremen - "Haus im Viertel"

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Im Bremer Steintorviertel, einem Stadtteil, in dem viele Lebensstile nebeneinander existieren, bestand Bedarf an barrierefreien Wohnungen für ältere und/oder behinderte Menschen. Der Stadtteil ist geprägt vom typischem „Bremer Haus“, schmalbrüstigen, mehrstöckigen Häusern mit engen Treppen. Auf dem Grundstück einer ehemaligen Brotfabrik errichtete die Bremer Heimstiftung das Wohn- und Serviceprojekt „Haus im Viertel“. mehr »


Darmstadt - Bau- und Wohngenossenschaft WohnSinn eG

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Wer im Wohnprojekt „WohnSinn“ lebt, hat sowohl eine eigene Wohnung als Eigentümer oder Mieter, als auch die Möglichkeit sich in den Gemeinschaftsräumen, der Werkstatt, dem Cafe, im Wintergarten oder auf der Gemeinschaftsdachterasse mit den anderen Mitbewohnern aller Altersgruppen zu treffen und auszutauschen. mehr »


Eching - Alten Service Zentrum

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Im Alter lässt die Mobilität nach. Umso wichtiger wird es, dass Geschäfte, Versorgungseinrichtungen und Kultur leicht zu erreichen sind. Mitten im Leben alt werden können die Menschen in der Gemeinde Eching, wo eine Wohnanlage mit Service-Einrichtungen mitten im Zentrum errichtet wurde. Akteure sind der Verein „Älter werden in Eching e.V“ mit 550 Mitgliedern sowie die Gemeinde Eching. mehr »


Hamburg – Bärenhof, Servicewohnen für Alt und Jung

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Ansatzpunkt der FLUWOG-NORDMARK eG für die Entwicklung dieses Bauvorhabens in Hamburg-Langenhorn war einerseits eine Verbindung zwischen dem traditionellen genossenschaftlichen Wohnen und zusätzlichen Serviceangeboten für die Bewohner und andererseits ein Wohnprojekt für Alt und Jung. Mit dem Neubauprojekt „Bärenhof“ will die Genossenschaft ihre Aufgabe für gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung erfüllen. mehr »


Landkreis Diepholz: Kümmern statt Kummer – Alter hat Zukunft

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Ältere Menschen sollen möglichst lange ein selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Leben in den eigenen vier Wänden leben können. Daher werden die gegenwärtigen Strukturen und Angebote für ältere Menschen partnerschaftlich mit Politik, Verwaltung, sozialen Organisationen, Verbänden und Vereinen weiterentwickelt und Impulse gegeben, wie die ambulante Versorgung verbessert werden kann. mehr »


Landkreis Potsdam-Mittelmark - Hier möchte ich alt werden! Potsdam-Mittelmark auf dem Weg zum seniorenfreundlichen Landkreis

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Ziel dieses Projektes unter dem Motto „Hier möchte ich alt werden“ ist die verstärkte Einbeziehung der älteren Generation in die Regionalentwicklung des Kreises. Der spezifische Ansatz dabei ist, dass die Betroffenen nicht Objekte gut gemeinter Vorschläge von Fachleuten sind, sondern sich als Aktive einbringen. Sie artikulieren ihre Bedürfnisse, stellen einen Ist-Soll-Vergleich an und werden zu Partnern der Umsetzung ihrer Visionen.  mehr »


Ravensburg - Lebensräume für Jung und Alt

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Wer aktiv ist, bleibt länger jung. Diese Erfahrung liegt dem Konzept der „Lebensräume für Jung und Alt“ zugrunde: Sie setzen nicht nur auf professionelle Dienstleistungen, sondern auf aktive Nachbarschaft in überschaubaren Wohnanlagen, in denen verschiedene Generationen miteinander leben, sich gegenseitig helfen und für einen abwechslungsreichen Alltag sorgen. mehr »


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