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Bundesland, Landkreis |
Nordrhein-Westfalen, Düren |
Bevölkerung (31.12.2009) |
33.133 |
Entwicklung 2002-2009 (in %) |
-3,3 |
Entwicklung 2009-2030 (in %) |
-8,2 |
Räumliche Einordnung |
Agglomerationsräume - Verdichtete Kreise |
Demographietyp |
Suburbane Wohnorte mit rückläufigen Wachstumserwartungen |
- Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern, wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen, neue Wege zur Kommunikation und Information zu nutzen, die Integration von Neubürgern zu beschleunigen, regionale Identität zu stiften und die Wertschöpfung durch das Anbieten der Produkte regionaler Erzeuger (Landwirte, Metzger und Bäcker) in der Region zu behalten.
- Besonders die nicht (mehr) mobilen Menschen und jungen Familien sollen sich im Ort rundum selbst versorgen und lebenslang in der gewohnten sozialen Umgebung leben können.
- Damit will das DORV-Zentrum Voraussetzungen schaffen, sogar Wohnen und Arbeiten im ländlichen Raum wieder zusammenzubringen.
- Das beim Rückgang oder Zusammenbruch von Nahversorgung in kleineren Wohnstandorten zu beobachtende Versagen des Marktes, ist durch ein solches bürgerschaftliches Engagement zu kompensieren. Menschen gestalten ihre Zukunft selbst, nicht gegen sondern mit Privatwirtschaft und öffentlicher Hand.
- Mit bürgerschaftlichem Engagement ohne jegliche finanzielle Unterstützung schufen die Barmener durch Bürgerkapital, Spenden und hohe Eigenleistung „Ihren“ neuen Ortsmittelpunkt.
- Das DORV-Zentrum Barmen ist ein moderner Tante-Emma-Laden, der Nahversorgung, Dienstleistungen, sozial/medizinische Dienste, Kommunikation und Kultur (» 5-Säulen-Modell) für die 1.400 Bewohner im Dorfzentrum bündelt.
- Dorv wurde bereits mehrfach ausgezeichnet:
- Landespilotprojekt NRW – 2004
- Robert-Jungk-Preis – 2005
- Ausgewählter Partner: „Deutschland-Land der Ideen“ – 2006
- Ausgewähltes Projekt: „Ideen statt Rotstift-Deutschland zum Selbermachen“ – 2007
- Shop des Jahres (2.Platz) – 2009
- Robert-Jungk-Preis – 2009
- Zuhause hat Zukunft (1. Platz, 2010)
- Die ständige Weiterentwicklung des Systems verbunden mit wissenschaftlicher Begleitung lässt die DORV-Idee zum Wegbereiter neuer Formen ländlicher Nahversorgung werden. Bis heute, in den 5 Jahren erfolgreichen Betreibens des DORV-Zentrums, steigt die Nachfrage von Kommunen, Privatpersonen und Initiativen nach Übertragbarkeit stetig. Ein eigens dazu gebildetes Kompetenzteam prüft mit einer Basisanalyse die Voraussetzungen für die Einrichtung eines DORV-Zentrums mit konkreten Zahlen bis hin zu Standortvorschlägen und Handlungsempfehlungen. Darauf aufbauend werden gemeinsam mit den Betroffenen weitere Schritte zur Umsetzung erarbeitet.
- Deutschlandweit entstehen weitere DORV-Zentren in Dörfern mit 800 bis 3.000 Einwohnern. Daneben wird zur Entwicklung von bestehenden Kleinflächen beraten und zuletzt die Übertragbarkeit in städtische Wohnquartiere erarbeitet. So wurde im November 2010 das erste Zentrum nach dem DORV-Konzept in den städtischen Raum (Aachen-Preuswald) übertragen, welches wichtige Funktionen wie ein Quartiersmanagement beherbergt. Im März 2011 wird ein weiteres Zentrum in einem Stadtquartier Dürens entstehen.
- Ein weiteres Betätigungsfeld ist mittlerweile die Sicherung und Instandsezung von Einzelhandelslagen, wie sie derzeit in vier Eifelgemeinden durchgeführt wird
Heinz Frey
Telefon: 02461 - 34 39 595
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Jürgen Spelthann
Telefon: 0241 - 43 03 282
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» DORV
» „Aus dem nichts" Artikel aus der Zeitschrift Brand Eins
» „Rundum-Versorgung im neuen Dorfmittelpunkt“ Artikel aus der Zeitschrift Ländlicher Raum
Um den Herausforderungen des demographischen Wandels gerecht zu werden bietet die Bertelsmann Stiftung » Workshops für Kommunen zu den Themen Demographie, Seniorenpolitik und Integration an.
Demographische Daten für Kommunen über 5.000 Einwohner finden Sie im » Wegweiser Kommune
Stand: November 2010 |
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Heinz Frey Geschäftsführer
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Jürgen Spelthann Projektleiter
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Kirchstraße 29
52428 Jülich-Barmen |